Haende waschen im Urinal? Fail!

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May/10
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Zugegeben ein bisschen ekelig ist es schon, aber auch extrem lustig.

Auf jeden Fall ein Mega-Fail! :P

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Der Fall Sixt

4
Oct/09
10

Geschichten, die das Leben schreibt. Diesmal: Warum man Sixt nicht trauen darf!

Am vergangenen Sonntag stand nach ein paar Wochen Leben aus dem Koffer, der große Umzug bevor und meine Möbel sind mir in unsere Wohnung hinterher gezogen. Damit dies alles einigermaßen geschmeidig abläuft, habe ich neben tatkräftigen Freunden, bei der Firma mit den großen orangenen Buchstaben – kurz Sixt Autovermietung – einen Transporter gemietet (also meine Freunde waren in der Miete nicht enthalten ;) ). Diesen sollte ich morgens um 9:00 Uhr in Empfang nehmen.

Nachdem ich mich also pünktlich zur Sixt Stelle im Kölner Zentrum begeben habe, dort meinen Mietvertrag bekommen und 198 Euronen geblecht habe – davon 100 Euro Kaution – musste ich fast eine dreiviertel Stunde auf die Übergabe des Wagens warten. Tja, schon schwierig wenn a) zu wenig Sixt Mitarbeiter vor Ort sind und b) ausgerechnet vor mir ein Pärchen dran ist, dass durch eine hysterische Zicke angeführt wird. Diese hat es dann noch glatt geschafft, gerade als ich dran war, mir meinen Wagen-Übergeber weg zu schnappen, weil sie doch noch einen Schaden gefunden hat. Den Schaden den ich bei ihr schon längst gefunden hatte, bezog sich garantiert nicht auf ihren Wagen.

Nachdem ich also endlich den Transporter übergeben bekommen hatte und das Übergabeprotokoll unterschrieben hatte, ging es los und der Umzug der nahezu unendlich erscheinenden Distanz zwischen Köln Ehrenfeld und Köln Neustadt Süd (sage und schreibe 4,2 km) nahm seinen Lauf. Einen guten aber auch sehr anstrengenden. Zwei Stockwerke im Altbau können ganz schön… nun ja… sehr anstrengend sein. Nach zwei Mal hin und her fahren waren die Möbel da und wir erschöpft.

Trotzdem haben wir dann noch schnell, bevor es zum Tapas Essen ins La Bodega ging, meinen alten Schreibtisch zu einem Freund nach Köln Sürth gebracht. Dort habe ich dann auch den Transporter brav in der dort ansässigen Sixt Stelle abgestellt und den Schlüssel sicher in den Schlüssel-Briefkasten geschmissen.

Also noch mal eine kurze finanzielle Zusammenfassung der Aufwendungen bis dato: 198 Euro für Transporter-Miete und 5,27 Euro, um den Wagen vollgetankt wieder abzugeben.

Nachdem der Mietbetrag von meinem Konto abgebucht wurde, wartete ich nun darauf die 100 Euro Kaution wieder zurück gebucht zu bekommen. Dem war bisher nicht so. Nein, ganz im Gegenteil stattdessen hat die nette Sixt Autovermietung mir am vergangenen Freitag weitere 137,77 Euro abgebucht! Warum? Naja, wie mir ein netter Kollege von der Sixt Kundenhotline aus meinem Mieterprotokoll vorlas, habe ich 936 km mit dem Wagen zurück gelegt und da dies, die 100 Freikilometer übersteigt (man höre und staune, das kleine 1×1 sitzt perfekt) wurden die extra Kilometer in Rechnung gestellt. Sein Kommentar: “Krass!” AHA! Nachdem mir sämtliche Gesichtszüge entgleist waren und ich dem netten Herren unmissverständlich klar gemacht hatte, dass ich innerhalb von Kölns umgezogen und nicht nach Österreich ausgewandert bin, empfahl er mir eine E-Mail an die Kundenbertreuung zu schreiben, um mir das Geld (mittlerweile 237,77 Euro) erstatten zu lassen.

Genau das habe ich auch gemacht. Eine lange E-Mail mit genauer Auflistung der Strecken, die ich mit dem Transporter gefahren bin, so wie Kilometerangaben (insg. 35,4 km) und der zusätzlichen Fragenstellung “Wie ich zwischen morgens 9:38 Uhr und abends 19:30 Uhr eine Strecke von 936 km ohne Probleme zurücklegen sollte?” und viel interessanter “Wie ich das mit einem Tankbetrag von 5,27 Euro geschafft haben soll?”

Gestern morgen (Samstag 03.10.09) habe ich dann den zusätzlichen handfesten Beweis, für Sixt eigenes Fehlverschulden gefunden. Auf dem Mietvertrag war der km-Stand des Betreffenden Transporters mit angegeben, der 33.431 km betrug. Auf dem Übergabeprotokoll (als ich den Wagen in Empfang nahm) stand hingegen der wahre km-Stand von 34.567 km. Tja, dies wurde natürlich auch noch einmal in Sherlock-Holmes
Manier an Sixt gemailt. Verbunden mit der Aufforderung der sofortigen Zurückzahlung des zuviel abgebuchten Betrages.

Alles in Allem eine sehr ärgerliche Geschichte und der Service lässt doch hier sehr zu wünschen übrig. Wie ein Freund mir erzählte, hatte er schon drei Mal das Vergnügen mit Sixt über ungerechtfertigte Beträge zu diskutieren.

Also liebe Sixt Autovermietung, man sollte sich lieber überlegen, bei der Vermietung sorgfältiger vorzugehen. Ansonsten hat Europcar ja auch genügend Autos zu vermieten.

Und eine Notiz an mich: “IMMER alles drei Mal checken!”

Hattet ihr auch schon Mal Probleme mit Sixt? Wenn ja, bitte melden! Würde mich doch sehr interessieren, was für Erfahrungen ihr gemacht habt!

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