The Muppets – Bohemian Rhapsody

29
Nov/09
0

Da bleibt nicht mehr viel zu sagen. Ausser: ICH LIEBE ES!!!!!
Die Muppets rocken einfach.

Mein Video des Tages, weil es so gute Laune macht! Viel Spaß :)

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Bis(s) zum MorgenGRAUEN und weit darueber hinaus

28
Nov/09
0

Sind sie nicht das neue Traumpaar Hollywoods? Kristen Stewart und Robert Pattinson a.k.a. Bella Swan und Edward Cullen. Sie, die kühle Highschool Schülerin, die sich unsterblich in den Glitzervampir Edward verliebt hat, der wiederum dank Blutsauger-Dasein noch kühler und unnahbarer ist, als sie.

War der erste Twilight Teil noch ein netter Film, der eine nette Story zu erzählen hatte, triefte der zweite Teil New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde doch schon arg vor romantisch-schleimigen Dialogen und komisch anmutenden Szenen. Zugegeben ich habe die Bücher nicht gelesen! Mea culpa. Deswegen ist es wahrscheinlich auch schwierig nachzuvollziehen, warum die Teenies rund um den Globus ausrasten und sich in der Twilight Manie ergehen. Aber als ich am Mittwoch am Vorpremierenabend ins Kino gegangen bin, war ich gelinde gesagt geschockt, fasziniert und amüsiert zugleich. Ca. 95 % der Kinobesucher waren… *trommelwirbel* Frauen bzw. Mädchen. Als der Film gerade anfing und man nur die ersten Töne der Vorspannmusik erahnen konnte, fingen die Twilight-Jünger an zu kreischen, als ob Robert Pattinson persönlich in den Kinosaal gekommen wäre, um den weiblichen Teenies noch schnell ein Eiskonfekt zu verkaufen.

Es war wie auf einem Popkonzert. Ein Happening für die Teeniewelt. Aber ehrlich gesagt, warum? Was bitte ist an diesem Film so unendlich toll? Warum begeistern Stewart und Patterson so die Massen. Denn mal ehrlich, sie sind nicht gerade die Sympathieträger schlechthin. Im Gegenteil hat Stewart sich letztens noch bei den Zuschauern einer amerikanischen Frühstücksendung unbeliebt gemacht, weil sie gelangweilt und rotzig rüberkam. Eben wie im Film. Denn auch da werd ich einfach nicht mit ihr warm. Ihre schauspielerische Leistung ist eher durchschnittlich und die Mimik hält sich anscheinend auf maximal drei Gesichtsausdrücke beschränkt.

Was den Film wiederum ansehnlich machte, war die Werwolfschar um Taylor Lautner, a.k.a. Jacob, die allesamt mit freiem Oberkörper rumlaufen und das natürlich auch bei Regen :) Is ja klar, denn so ein Werwolf hat keinen Platz mehr in seinem Hemd, wenn er gerade dabei ist zu mutieren. Naja, hätten sie gleich die Jeans weglassen können ^^ Und die schmalzigen Dialoge am besten auch.

Nun denn, ein Kinohappening der besonderen Art! Interessant zu sehen, wie die Mengen ausflippen, nur weil zwei Teenies/Twens sich die ewige Liebe auf der Leinwand schwören.

Hatten wir das nicht alles schonmal? Romeo & Julia, Titanic, etc. etc.

More to come!

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Robert Enke – Ein medialer Abschied

15
Nov/09
2

Robert Enke

Millionen werden heute morgen die Trauerfeier für Robert Enke verfolgt haben. Auch ich habe mich vor den Fernseher gesetzt und mir den medialen Abschied von Enke angeschaut. Natürlich war auch ich sehr bewegt und habe eine Träne verdrückt. Die Trauerreden von DFB-Präsident Theo Zwanziger, 96-Präsident Martin Kind, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Hannovers Oberbürgermeister haben tiefes Bedauern und Zuneigung gegenüber Robert Enke und seiner Familie ausgedrückt.

Doch auch wenn Theo Zwanziger eindrücklich und mehrfach betont hat, dass Fußball nicht alles ist. Habe ich mich gefragt, ob dies auch noch in mehreren Monaten, nachdem die Trauer etwas abgeflacht sein wird, auch noch Bestand haben wird. Oder wird es nicht dann wieder um den Ruhm und den Sturm an die Tabellenspitze gehen? Das Geschäft mit dem Sport ist hart und manch einer ist auch schon vor Robert Enke an diesem Leben fast gescheitert. Das Enke seinem nun depressionsbedingt ein Ende gesetzt hat, wird das Geschäft nicht ändern. Und so wie es scheint, war nicht der Sport schuld, sondern eine gebrochenes Herz geprägt durch den schmerzlichen Verlust seiner Tochter Lara und der Angst vor dem Leben selbst. Das kann niemand wegwischen und auch, dass es sich hier um einen Selbstmord handelt, der die Hinterbliebenen mit offenen Fragen zurücklässt und auch mit dem Gedanken, ob dies wirklich der letzte Ausweg war?

Ich glaube niemand, der mit sich und seinem Leben im Reinen ist, kann nachvollziehen, warum ein anderer sein eigenes beendet. Robert Enkes Tod hat in der letzten Woche die Medien beherrscht. Auf twitter haben viele ihre Trauer kundgetan. Aber es wurden auch viele kritische Stimmen laut. Denn auch wenn Enkes Tod tragisch und unfassbar ist, steht auch hier jemand auf der anderen Seite der sich nun für immer mit dem Gedanken tragen muss, dass er den Zug gefahren hat, den Robert als letzten Ausweg aus dem Leben genommen hat.

Enke hinterlässt viele Menschen, mit vielen Fragen. Genauso wie jeder andere Mensch, der seinem Leben aus eigenem Willen ein Ende setzt.

Deshalb war die Trauerfeier, mit Enkes Sarg aufgebahrt im Mittelkreis von Hannovers AWD-Arena und Heimspiel-Stätte von Enke, für mich mit gemischten Gefühlen verbunden. Die Frage für mich war, wenn jemand vor seinem Leben so große Angst hatte und nur der engste Familienkreis von Depressionen wusste, hätte so jemand wie Enke, dann diesen medialen Abschied gewollt? Aber vielleicht ist es auch einfach so, dass Enke trotz allem ein Mensch und ein scheinbar guter und sehr beliebter Charakter war. Vielleicht war es deshalb einfach nur die logische Konsequenz so einen Rahmen zu wählen und zehntausenden Enke-Anhängern so den Abschied zu ermöglichen.

Am Ende ist es, wie es ist: Traurig!

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Lady Gagas neuester Streich “Bad Romance”

12
Nov/09
2

Schrill, schriller, Lady Gaga!

Die grand Dame des schrillen Pops ist wieder am Start. Bevor sie uns am 23.11. mit einem neuen Album (The Fame Monster) beglückt, schickt sie ihr neues Video Bad Romance voraus. Etwas mehr als 5 Minuten wieder ein visuelles Überraschungspaket mit vielen schrägen Outfits und einer vielfältigen Lady Gaga.

Die von ihr auf der Wetten, dass…? Couch angeteaserten osteuropäischen Gothic-Klänge lassen sich hier schon leicht am tieferen Gesang Gagas erkennen. Ich bin gespannt, wie der Rest des Albums sein wird und ob sie an den Erfolg anknüpfen kann und wir es wirklich mit einer neuen Madonna zu tun haben.

Enjoy!

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The X Factor – Es geht auch anders liebe “Supertalente”

8
Nov/09
0

Einen Gegenbeweis, dass “Supertalente” auch entgegen des RTL-Klamauks und des Fremdschämens deluxe, für Entertainment sorgen können, liefert die UK Ausgabe The X Factor. Dank Perez Hiltons Tweet bin ich auf dieses Video gestoßen und ich muss sagen, ausnahmsweise mal witzig und was neues, ohne dass ich gleich vor lauter Scham meinen Kopf ins Sofakissen pressen möchte.

Hier sollten sich die RTL Supertalente mal ein Beispiel dran nehmen. Denn es geht auch angezogen und ohne die deutsche Nationalhymne zu furzen!

Im Übrigen sind die beiden anscheinend in UK schon die heimlichen Stars der Sendung, auch wenn sie nicht singen können, scheinen “Jedward” die Massen zu begeistern.

Viel Spaß mit ihrem Ghostbusters Remake ;) :

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Spaghetti Carbonara mit pikanten Fleischbaellchen und kross gebratenem Speck

8
Nov/09
1

Ein äußerst leckeres Carbonara Rezept nach Jamie Oliver. Da hat er sich wieder was ganz köstliches ausgedacht! Hier also mein erster Rezepttipp zum Nachkochen.
Viel Spaß dabei :)

Spaghetti Carbonara mit pikanten Hackbällchen und kross gebratenem Speck

Was du für 4 Personen brauchst:

  • 500 gr Hackfleich (halb und halb oder vom Rind)
  • 1 Pack. Bacon Streifen
  • 400 gr. Spaghetti
  • 4 große Eier
  • 200 ml Creme fraîche (für Figurbewusste lohnt sich die Rama Cremfine ;) )
  • 1 Zitrone
  • 100 gr. frischer Parmesan geraspelt
  • ein paar Stängel Petersilie
  • Olivenöl
  • Chilliflocken
  • Kräuter der Provence
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Los geht´s:

  1. Damit deine Gäste auch von warmen Tellern essen, wärme den Backofen auf niedrigster Stufe vor und platziere dort die Teller.
  2. Wasser für die Spaghetti aufsetzen und diese nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen.
  3. Während die Spaghetti kochen, das Hackfleisch kräftig mit Salz, Pfeffer, Chilliflocken und Kräuter der Provence würzen und aus der Masse kleine Bällchen formen.
  4. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Hackbällchen hinzugeben und für ca. 6 Min. goldbraun braten.
  5. Den Bacon in dünne Streifen schneiden und zu den Hackbällchen zugeben und kross braun braten. Danach die Hitze auf die niedrigste Stufe runter drehen.
  6. Während Hackbällchen und Bacon noch in der Pfanne braten, gibst du die Creme fraîche in eine Rührschüssel und trennst die Eier. Das Eigelb gibst du zur Creme fraîche und schlägst alles mit einer Gabel auf, bis es gut vermischt und eine glatte Masse geworden ist.
  7. Von der Zitrone reibst du die Hälfte der  Schale ab und gibst sie zusammen mit dem geraspelten Parmesan zur Creme-fraîche-Eimasse. Noch einmal alles mit der Gabel kräftig durchrühren.
  8. Danach nimmst du die Petersilie und hackst sie samt Stängel fein durch. Dies kommt mit zur Creme-fraîche-Eimasse.
  9. Sobald die Spaghetti fertig sind kippst du sie in ein Sieb. Hebe dir am besten eine Tasse des Kochwassers für später auf.
  10. Mit einer Spaghetti-Zange fügst du die fertigen und abgetropften Spaghetti der Creme-fraîche-Eimasse hinzu und mischt alles gut durch. Sollte dir die Sauce zu dick sein, gib etwas von dem Kochwasser hinzu, dass du vorher beiseite gestellt hast.
  11. Die verrührte Masse gibst du zum Schluss zu den Hackbällchen und vermischt noch einmal alles.

Teller aus dem Ofen rausholen und genießen.

Guten Appetit!

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la bodega – tapas bar

2
Nov/09
0

Wer dem Stress des Alltags entfliehen möchte und sich stattdessen mit äußerst köstlichen Tapas und gutem Wein verwöhnen möchte, ist im la bodega in der Friesenstraße genau richtig. Da die Tapas Bar immer gut besucht ist, sollte vorher auf jeden Fall ein Tisch reserviert werden!

Die Atmosphäre im la bodega ist sehr einladend. Die Einrichtung spanisch rustikal und gemütlich. Sehr zu empfehlen ein Platz im Wintergarten oder, im Sommer, die kleine Terrasse! Für größere Gruppen hält das la bodega den Gewölbekeller bereit. Bietet sich zum Beispiel für Betriebsfeste sehr gut an.

Aber die Hauptattraktion in der tapas bar ist eindeutig die Speisekarte! :) Seitenweise kalte und warme Tapas, die keine Wünsche offen lassen. Wer die Qual der Wahl hat und sich nicht wirklich entscheiden kann, der ist gut beraten sich von den netten – meist spanischsprachigen – Kellnerinnen ein paar Tipps zur Auswahl geben zu lassen.

Aufpassen sollte man bei der Anzahl der verschiedenen Tapas, die bestellt werden möchten. Denn auch wenn man denkt, dass tapas ja eigentlich für Kleinigkeiten steht und man müsse gleich eine Wagenladung voller prall gefüllter Tapasschälchen bestellen, dem sei gesagt: Probier es erst mal mit vier verschiedenen Tapas und guck ob du danach immer noch was verdrücken kannst :) Meistens geben die Kellnerinnen diesen Ratschlag auch direkt, wenn Gäste bei ihrer Bestellung nicht müde werden weitere Tapas aufzuzählen.

Wer sich nicht entscheiden kann und nicht sicher ist, welches Tapas nun besser ist als das andere. Der ist gut beraten eine gemischte Platte zu bestellen. Auf der Plato de Tapas (14,60 Euro) werden dann sieben verschiedene kalte und warme Tapas vom Küchenchef ausgewählt. Der Gast kann hier auch gerne äußern, ob er die Platte nur mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch haben möchte. Die Plato de Tapas lohnt sich auch für zwei Personen, da die Portion wirklich mächtig ist.

Hier ein paar persönliche Empfehlungen sehr leckerer Tapas:
Patatas bravas (leicht frittierte und pikant gewürzte Kartoffeln mit scharfer Soße, Racion 4,20 Euro), Albóndigas en salsa de curry (Fleischbällchen in Currysoße, Tapas 3,00 Euro, Racion 6,20 Euro), Pollo al ajillo (Hähnchen in Knoblauch, Tapas 3,50 Euro, Racion 7,00 Euro) und Croquetas (Fritierte gefüllte Kroketten, Tapas 3,10 Euro).

Wer gerne Rotwein trinkt ist mit dem Rioja Don Jacobo sehr gut beraten. Total lecker und passt super zum Essen.

Fazit: Äußerst leckere Tapas, guter Service und tolle Atmosphäre!

Hier geht es zum la bodega:

Friesenstraße 51
50670 Köln
www.la-bodega-koeln.de

Öffnungszeiten: ab 17 Uhr, kein Ruhetag
Tel.: 0221-25 73 61 0

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El Inca – Restaurante Latinoamerico

1
Nov/09
0

Wer die lateinamerikanische Küche mag, ist im El Inca genau richtig. Das kleine Restaurant in unmittelbarer Nähe des Rathenauplatzes im Keller eines Wohnhauses gelegen, wartet mit orginalgetreuer Einrichtung und einer Karte voll mit Köstlichkeiten aus der lateinamerikanischen Küche auf.

Es lohnt sich im Voraus zu reservieren, denn als wir abends mit Freunden dort waren, war das überschaubare Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt. Was auch an der Happy Hour gelegen haben könnte, die von 18 bis 20 Uhr mit leckeren Cocktails für 3,50 Euro stattfindet. Zum Einstieg perfekt und die Cocktails sind in der Tat wirklich gut. Meine persönliche Cocktailempfelhung ist der Caipirinha!

Beim Essen haben wir haben uns für die Parrillada “El Inca” entschieden. Ein Grillplatte für zwei Personen (Preis 38 Euro) mit Roastbeef-Medaillons, Hähnchenbrustfilet, Lammfilets, Rinderspieße, dazu frit. Kartoffelscheiben, Maiskolben Steaksauce und Salat. Sehr lecker! Das Fleisch ist wirklich gut. Allerdings hätten die Kartoffelscheiben etwas üppiger ausfallen können. Aber dennoch, alles sehr lecker und man wurde wirklich satt. Auch sehr schmackhaft und zu empfehlen, laut unseren Freunden, sind die leckeren Reisgerichte mit einem Geschnetzelten aus Hähnchenfleisch und einer köstlichen Sauce. Leider habe ich hierzu gerade den Namen nicht griffbereit. Aber die Karte wird es euch schon zeigen.

Das Essen war wirklich gut und das Restaurant hat einen sympathischen Charakter. Diesen hatte leider nur unsere Bedienung nicht wirklich. Sie war zwar freundlich aber nicht gerade zuvorkommend und eher gestresst. Wir mussten zweimal nach Getränken fragen, weil sie leider nur von einem von uns die Bestellung entgegen genommen hatte und sofort hastig wieder abrauschte. Hier wäre etwas mehr Aufmerksamkeit wünschenswert!

Ein weiterer kleiner Minuspunkt ist die Lautstärke im El Inca. Der Geräuschpegel ist ziemlich hoch, was vielleicht an dem kleinen Raum liegen kann, wo die Tische recht eng beieinander stehen.

Fazit: Gute Lateinamerikanische Küche und gute Cocktails. Abzug gibt es für die etwas unaufmerksame Bedienung und die Lautstärke.
Alles in allem aber doch zu empfehlen und wirklich schmackhafte Gerichte.

Hier geht´s zum El Inca:

Görrestraße 2
50674 Köln
www.el-inca.de

Öffnungszeiten: 18 bis 1 Uhr, kein Ruhetag
Preise Hauptgerichte: 8-15,50 Euro
Tel.: 0221-24 55 03

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Paris – Ein kleiner Reisebericht

1
Nov/09
0

Was wären Reisevorbeitungen ohne Komplikationen?

Diesmal: Die Buchung der Thalys Tickets für unsere Reise nach Paris. Zu einem günstigen Preis haben wir zwei Zugfahrkarten online gebucht und diese per Postversand bestellt. Dies war ein Fehler, denn die Tickets sind nie per Post bei uns angekommen. Nach einem Anruf und der Aussage “Fragen Sie doch mal bei der Post nach, wo der Brief ist!?”, sah ich unsere Reise schon dahin schwinden. Was sollte ich der Post auch bitte sagen “Hallo, also ich warte auf einen Brief aus Frankreich. Haben Sie den zufällig irgendwo zwischen Frankreich und Deutschland gesehen?” Wohl eher nicht, da hatte die Dame wohl keine Lust wirklich behilflilch zu sein.

Naja, blieb nichts anderes übrig als direkt im SNCF Büro hier in Köln vorbeizuschauen und zu fragen, was man hier für uns machen könnte, denn natürlich waren die Karten schon per Kreditkarte bezahlt worden. Die nette SNCF-Mitarbeiterin sagte uns dann, dass wir die Tickets leider neu buchen müssten und nach unserer Reise einschicken müssten, um uns das Geld zurückerstatten zu lassen. Schon ziemlich blöd! Denn wie wäre es mit Kartenversand per Einschreiben mit Rückschein? Dann könnte auch Thalys sicher gehen, dass die Kunden hier keinen Schmu betreiben. Aber da wir uns Paris und unseren Urlaub nicht entgehen lassen wollten, haben wir in den sauren Apfel gebissen und die Karten neu gebucht. Zum doppelten Preis! Mal sehen, wie gut die Rückerstattung nun klappen wird. (Infos folgen…)

Wie dem auch sei. Nach diesem kleinen Ärgernis, war es endlich soweit und vier Tage Paris samt Kultur und Shopping standen uns bevor!

Am 26.10. ging es morgens vom Kölner Hauptbahnhof los. Im Thalys fühlten wir uns wie im Hogwarts Express. Die Sitze komplett in rot bzw. pink gehalten und die Atmosphäre schon urig. Fehlte nur noch, dass ein Bediensteter mit seinem kleinen Zauberbauchladen vorbeigekommen wäre, um uns Zauberfrösche zu verkaufen.

In Paris angekommen haben wir uns am Gare du Nord erst einmal mit dem Metro Touriticket Paris Visite für fünf Tage ausgestattet. So entfiel schon einmal das nervige Ticket kaufen und man spart sicherlich auch noch ein paar Euros. Nachdem wir das hinter uns gebracht hatten, ging es auf zu unserem Hotel Libertel Canal Saint-Martin, welches wir zu einem günstigen Tarif über www.booking.com gebucht hatten und das nur zwei Stationen vom Gare du Nord entfernt, direkt am Canal Saint Martin liegt. Das Hotel ist für einen kurzen Städtetripp zu empfehlen. Die Zimmer sind jetzt zwar nicht riesig, aber sehr sauber und die Komfortzimmer neu renoviert. Das Frühstück ist wie die Franzosen es halt halten, ein “petit dejeuner”. Heißt Baguette und Marmelade.

Gerade angekommen, haben wir uns nur schnell unseres Gepäcks entledigt und uns danach sofort wieder Richtung Metro aufgemacht. Erste Station: Der Eiffelturm! Na klar, darf als absoluter Touripunkt natürlich nicht fehlen. Und er ist immer noch beeindruckend. Man steigt aus der Metro aus läuft ein paar Meter nach links und plötzlich ragt dieses riesige stählerne Ungetüm vor einem auf. Nachdem ich damals in der 10. Klasse den Aufstieg per Treppen wegen akuter Höhenangst verweigert habe, hatte ich mich diesmal von meinem Freund dazu bringen lassen mit dem Aufzug bis zur zweiten Plattform hochzufahren. Aber immer noch mit etwas Überwindung verbunden. Denn auf der Plattform angekommen, schlotterten mir doch ziemlich die Knie und ich habe mich dicht am inneren Kern des Turmes entlang gedrückt. Da ich aber nicht als totale Memme dastehen wollte, habe ich mich todesmutig in kleinen Schritten an die Brüstung gewagt, denn der Ausblick ist einfach toll und man will sich das dann doch nicht entgehen lassen. 115 m hin oder her! ;)

Eifelturm
Nach dem Eifelturm haben wir an den übrigen Tagen natürlich noch die weiteren Touriattraktionen abgeklappert: Die Sacre Coeur (atemberaubender Ausblick, verbunden mit Aufregung ob der Höhe) im Montmatre Viertel.Welches einfach so schön ist, dass man sich gleich in die Welt der fabelhaften Amelié versetzt fühlt. Ein kleiner Rundgang durch Notre Dame, sowie der obligatorische Besuch im Louvre. Wo ich dann doch über die verhältnismäßig kleine La Jaconde (Mona Lisa) überrascht war. Ich hatte hier ein großes Bild erwartet und am Ende war es dann ein postergroßes Portrait einer Frau, die in einem riesigen Steinblock hinter Panzerglas gehalten wird. Aber die Mengen drängen sich trotzdem dicht vor diesem Bild, um einen Schnappschuss zu schiessen. Und irgendwie packt es einen dann doch und man ist faszieniert. Was auch nicht zuletzt an der Imposanz des Louvres insgesamt liegt. Ein riesiger Komplex von wahnsinniger Architektur. Die Decken in jedem Saal sind ein wahres Meisterwerk für sich und ich war eigentlich die ganze Zeit nur baff und habe mich gefragt, wie um alles in der Welt sowas vor Ewigkeiten erbaut werden konnte. Diesen Eindruck habe ich in Paris die ganze Zeit über gehabt. Zum einen erstaunte mich die Masse an alten und riesigen Prunkbauten und die Frage, warum diese über den 2. Weltkrieg hinweg so gut erhalten worden sind. Wahnsinn! Paris hat einfach ein unvergleichliches Flair!

Das Louvre

Montmatre

Notre Dame

Sacre Coeur

Was mich eher weniger beeindruckte, waren die Getränkepreise in sämtlichen Restaurants in Paris! 7 Euro für eine große Cola oder 4,90 für eine kleine Tasse Kaffee waren nicht wirklich günstig. Aber scheinbar der Standard. Naja, aber im Urlaub nimmt man sowas eher hin ;) Dafür war das Essen meistens sehr gut und am ersten Abend verschlug es uns gleich in die etwas abgeschlagene und versteckte Passage Brady. Die war meinem Freund nicht wirklich geheuer, denn man hatte den Eindruck hier in einem sehr urbanen Viertel zu sein, welches auch mitten in Kalkutta hätte sein können. Aber da uns unser Reiseführer von Lonely Planet hier leckeres indisches Essen versprach, haben wir uns nicht beirren lassen. Dafür wurden wir im Palais des Rajpout mit einem äußerst leckeren Hähnchen Curry belohnt und der Wein war auch nicht schlecht. Wer sich mal hierhin verirren möchte: Passage Brady, 33, bd de strasbourg! Sehr urban und urig.

Ein guter Tipp für leckeres Frühstück – allerdings auf amerikanische Art – ist das kleine American Diner Breakfast in America (kurz B.I.A.). Hier gibt es alles was das amerikanische Herz höher schlagen lässt. Wirklich lecker und vom Preis her absolut im Rahmen! Zu finden hier: B.I.A. 1, 17, rue des Écoles oder B.I.A. 2, 4, rue Malher. Letzteres haben wir besucht und das Praktische daran, es liegt direkt im schönen Marais Viertel, was zum Shoppen und Essen einlädt. Sowie mit Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre und dem Centre Pompidou aufwartet.

Breakfast in Amrica

Neben Kultur und leckerem Essen durfte natürlich eines nicht fehlen: Shopping! Hallo? Paris ohne Shopping, das wäre ja wie… ja wie… Brad Pitt ohne Angelina Jolie.
Deshalb habe ich mich auch dieser schweren Aufgabe ergeben und mich durch die vielen tollen Läden geschlagen. Es war nicht einfach, doch ich habe es geschafft. Den ersten Abstecher haben wir im ältesteten und besten Teeladen Paris gemacht Mariage Frères. Ein super schöner Laden, der mit zahlreichen verschiedenen Teesorten in edlen Dosen aufwartet, für die man einen stolzen Preis bezahlt. Aber das ist es dann auch wirklich wert!

Wenn man in Paris shoppen geht, darf natürlich auch der Besuch in der Galeries Lafayette nicht fehlen. Ein immer noch beeindruckendes Kaufhaus, dass mit der großen Glaskuppel wirklich schön gebaut wurde. Kein Wunder, dass man sich bei diesem Anblick leicht dazu hinreißen lässt, eine kleine Sünde zu begehen und sich etwas Schönes kauft. *hust*

Nachdem am Donnerstag das Urlaubgeld erfolgreich vershoppt war, stand auch schon die Rückreise bevor und vier wirklich schöne Tage hinter uns! Auf jeden Fall ist Paris eine Reise wert und steht wieder als Ziel auf der Urlaubsagenda. Beim nächsten Mal dann Disneyland Resort und… öhm… shoppen. Weil es ist eben Paris.

In diesem Sinne: Bon voyage!

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