Wedding can be fun
Jul/090
Manche wissen einfach wie man das große Fest feiern muss!
Egal ob der coolste Walk zum Altar oder der erste Tanz der frisch Vermählten, manchmal muss man die Dinge einfach locker angehen…
twitter – Nicht jung genug um ein Massenphaenomen zu sein?
Jul/090
twitter ist den Medien ja in den letzten Monaten immer wieder ein Artikel wert. So auch heute wieder. Diesmal hat der SPIEGEL sich wieder dem Microblogging-Dienst angenommen und versucht die twitter-Nutzerschaft etwas genauer zu analysieren.
Ein interessantes Thema, denn wer genau nutzt eigentlich twitter? Eine schwierige Frage, denn es gibt dazu kaum empirische Untersuchungen und die die es gibt, sind von ihrer Grundgesamtheit an befragten Personen nicht gerade sehr aussagekräftig und eher auf die Onliner bezogen. So auch die W3B-Umfrage der Marktforschungsagentur Fittkau & Maaß. Diese ist euch wahrscheinlich auf der ein oder anderen Internetseite als Pop-Up untergekommen. In Sachen twitter hat Fittkau & Maaß, unter 2.476 Befragten, herausgefunden, dass nur ca. drei Prozent der deutschen Surfer ca. einmal die Woche dazu geneigt ist, der Welt in 140 Buchstaben mitzuteilen, was sie gerade machen oder auch eben nicht machen. Übrigens kleiner Exkurs: Auch bei der Erstellung von User Generated Content kommt es nur auf ca. drei Prozent der Onliner, die eigene Inhalte wie Videos, Blogbeiträge oder Wikipedia-Einträge produzieren. Dafür reichen diese drei Prozent aus, um die restlichen 97 Prozent, diese Inhalte zum Beispiel via sevenload, YouTube oder MyVideo konsumieren zu lassen. Soviel dazu…
Aber wie verhält es sich dann mit twitter, denn hier werden wohl kaum drei Prozent die restlichen 97 Prozent mit ihren tweets versorgen, wenn diese gar nicht an dem Dienst interessiert sind. Höchstens über die Verbindung zu Netzwerken wie facebook, wo per API-Verbindung, die tweets als Statusmeldung ins eigene facebook-Profil eingekippt werden, kann hier eine Brücke geschlagen werden. Auch lassen sich die tweets wunderbar in den eigenen Blog integrieren… oh ein neues ToDo…
Interessant ist es auch, dass twitter unter Jugendlichen noch nicht wirklich eine eindeutige Masse erreicht hat. Denn diese tummeln sich laut Spiegel eher in den bekannten Netzwerken wie studiVZ. Dieses netzwerken ist gerade für die Jugendlichen ein Vorteil, den twitter (noch) nicht bietet. Die twitter-Profile sind nicht sehr aussagekräftig, weil zu wenig Informationen mitgegeben werden können. Bei Netzwerk-Portalen ist dies der eindeutige Vorteil, ich kann mir direkt ein umfassenderes Bild von meinem “Freund/Kontakt” machen und in persönliche Interaktion treten.
So ist twitter dann wohl eher das Tool für die erwachsene Generation? In den USA zum Beispiel sollen 41 % der twitterer zwischen 35 und 49 Jahre alt sein. Wozu gehöre denn dann ich? Bin ich zu jung für twitter, aber zu alt für studiVZ? Hmmm…
Ich glaube twitter ist einfach eine Einstellung. Entweder man mag es oder nicht. Entweder man twittert oder eben nicht. Die einen nutzen es zur reinen Selbstdarstellung und oft auch als Marketing-Schleuder. Die anderen nutzen es aus Spaß am Microblogging! Zu letzterem zähle ich mich übrigens hinzu!
Wer sich noch tiefergehend mit der twitter-Nutzerschaft auseinandersetzen möchte, kann dies u.a. im SPIEGEL tun!
Viel Spaß dabei und ansonsten frohes Gezwitscher!
Ein besonderer Tag Vol. II
Jul/092
Es ist vorbei, bei, bei, bei, Juli-Mond oder eher Uni-Mond! Endlich! Nie wieder für eine Klausur lernen und nie wieder die Freizeit für die Uni opfern. Genug ist genug und wenn es am Ende noch eine hübsche Urkunde für die Leistungen der letzten 3,5 Jahre gibt und den Titel Diplom-Medienökonomin (FH), kann man das ja auch mal feiern.
So geschehen gestern, nachdem man noch einmal schnell einen Tag vorher das Kolloquium hinter sich gebracht hat und von Erst und Zweitprüfer innerhalb von 30 min mit mehr oder minder “fiesen” Fragen gelöchert wurde, war es Zeit um sich in das extra gekaufte Kleid zu schmeissen und die hohen Schuhe umzuschnallen.
Die Absolventenfeier der Studiengänge Medienwirtschaft I & II fand wie jedes Jahr in der Wolkenburg statt. Eine wirklich schöne Location und dem feierlichen Rahmen angemessen. Naja, was man nicht ahnen konnte, dass der Saal so eng bestuhlt war, dass man sich beim Essen wie im Flugzeug gefühlt hat und dass die Vorreden leider – pardon – absolut langweilig waren und man schon vor dem ersten Gang zum Buffet einfach nur noch schlafen wollte. Als es endlich zur Übergabe der Diplomurkunden ging, hing der Magen auch schon in den Knien. Aber gut, man muss ja alles mal mitgemacht haben, auch das Poser-Abschlussfoto mit dem Präsidenten der RFH und den Studiengangsleiter. Ich glaube ich habe gegrinst wie ein grenzdebiles Eichhörnchen und hoffe, dass das Bild nirgendswo den Weg in die Öffentlichkeit findet.
Nachdem der Sturm auf das Buffet eröffnet war und man sich eine Grundlage für den späteren Abend geschaffen hatte, ging es zum eigentlich spannenden Teil des Abends. Der Party im Alexanier Raum der Wolkenburg. Diese haben wir leider vorzeitig verlassen, da a) die Party nicht wirklich in Schwung kam und b) meine Schuhe haben mich beinahe UMGEBRACHT! Kleine Notiz an mich: Beim nächsten Mal (also bei einem ähnlich feierlichen Anlass) direkt die Flip Flops zum Dancen in die Tasche packen!
Alles ins Allem bin ich sehr happy, dass ich jetzt endlich mein Diplom in der Tasche habe und mir die Urkunde übers Bett hängen kann. Jetzt drück ich mir selbst die Daumen, dass bald jemand aus meinem Freundeskreis heiratet, damit ich das Kleid noch einmal ausführen kann. Freiwillige vor.
In diesem Sinne, auf ins Leben. Aber so ein Scheiss wie erwachsen werden, mach ich nicht mit.
Cheers, Tanja Harder, Diplom-Medienökonomin (FH) Muhaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa












